Steigerung der Altersarmut wird erwartet

Steigerung der Altersarmut Wahlgeschenke statt Rentenreform Steigerung der Altersarmut

Steigerung der Altersarmut wird erwartet

Die gesetzliche Rentenversicherung steht vor den schweren Zeiten. Es gibt immer weniger Arbeitnehmer, die aber für immer größer werdende Anzahl der Rentner erarbeiten müssen. In diesem Zusammenhang hat die Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) ein umfassendes Reformkonzept angekündigt. Der Bericht liefert Informationen über Alterseinkünfte der Ruheständler und gibt einen Überblick über Steigerung der Altersarmut.

Rentenniveau

Durch das Rentenniveau wird der Anteil definiert, den ein Rentner nach seinem Arbeitsleben von dem früheren Lohn noch als Rente bekommt. Momentan beträgt diese Summe 48,1 Prozent des Gehaltes. CSU, SPD, Grünen und Linken fordern, dass das Rentenniveau nicht mehr weiter sinkt bzw. sogar angehoben wird. Jetzt tendiert aber das Rentenniveau nach unten. Damit es stabil gehalten wird, müsste die Rentenversicherung im Jahr 2029 28 Milliarden Euro mehr aufbringen, so das Wirtschaftsforschungsinstitut IW. Bis 2020 darf das Rentenniveau nicht unter 46 Prozent sinken, bis 2030 muss es mindestens bei 43 Prozent liegen.

Altersarmut

Obwohl es ziemlich viele Menschen gibt, die niedrige Renten haben, sind nur etwa drei Prozent der Deutschen über 65 Jahre auf Grundsicherung angewiesen. Viele Rentner haben noch weitere Einkünfte von der Immobilienvermietung, Betriebsrenten, Aktien, Lebensversicherungen oder Pensionen. Die Experten prognostizieren dennoch weitere Steigerung der Altersarmut von drei auf sechs Prozent bis 2029.

Renteneintrittsalter

Das Problem des Renteneintrittsalter ist bekannt: die Lebenserwartung steigt, man arbeitet aber nicht lang genug, um sich im Alter ein anständiges Lebensniveau zu sichern. In diesem Zusammenhang schlug Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) vor, dass das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartungen angepasst werden soll.

Flexi-Rente

Ein flexibler Renteneintritt soll dazu dienen, dass die Menschen länger im Beruf bleiben wollen. Die längere Arbeit soll attraktiver gemacht werden, so Carsten Linnemann (CDU), Vorsitzender der Unions-Mittelstandsvereinigung. Die Arbeitsbedingungen für diejenigen, die nach Erreichen des Renteneintrittsalters noch weiter arbeiten wollen, sollen ab 2017 verbessert werden. Wenn die Menschen nach dem Renteneintrittsalter noch weiter arbeiten werden, kann dies die Steigerung der Altersarmut verlangsamen.

Gesundheit im Alter

Immer mehr älteren Arbeitnehmer nehmen die Reha-Leistungen in Anspruch, damit sie aus gesundheitlichen Gründen nicht früher in die Rente gehen müssen und weiter im Beruf bleiben können.

Mehr Informationen zum Thema „Steigerung der Altersarmut“ finden Sie hier.

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